Regener Fanfarenklänge in Rom – eine unvergessliche Reise mit Freunden

Was für ein besonderer Moment: Nach elf Tagen, rund 1.200 Kilometern und zahlreichen Höhenmetern erreichten die Teilnehmer des Benefizlaufs „Run to Rome“ am Samstag ihr großes Ziel – den Petersplatz im Vatikan. Mit dabei waren auch Daniela Muckenschnabl, Gisela Zeitel und Markus Wartner, drei Fanfarenspieler des Regener Spielmannszugs. Gemeinsam mit ihren Freunden von den Turmbläsern Bad Abbach reisten sie in die italienische Hauptstadt und sorgten beim Zieleinlauf für einen ganz besonderen musikalischen Empfang.

Der „Run to Rome 2026“ war ein außergewöhnliches Gemeinschaftsprojekt, das es in dieser Form so noch nie gab. Am 19. August startete die Läufergruppe um Initiator Helmut Bachschmid in Kelheim. In elf Tagen führte die Strecke über rund 1.200 Kilometer und mehr als 12.000 Höhenmeter im Staffellaufprinzip bis nach Rom. Ziel der Aktion war nicht allein die sportliche Herausforderung: Mit dem Lauf werden Spenden für die Kinderhilfsaktion „Sternstunden“ gesammelt. Bisher wurden bereits circa 70.000 € gesammelt. Die Summe soll aber in den nächsten Wochen noch weiter steigen.
Schon beim Start in Kelheim waren die Bad Abbacher Turmbläser mit dabei und verabschiedeten die Läufer musikalisch auf ihre lange Reise. Am Ende schloss sich nun der Kreis in Rom – wiederum mit Musik.
Als die Läufer nach ihrer langen Reise auf den Petersplatz einbogen, erklangen die Fanfaren und Trommeln vor der beeindruckenden Kulisse des Petersdoms. Die letzten rund 700 Meter von der Engelsbrücke aus liefen noch einmal alle gemeinsam, bevor sie schließlich den Petersplatz erreichten. Zahlreiche mitgereiste Unterstützer und Angehörige empfingen den Lauftross. Die Musik der Turmbläser und der Regener Fanfarenspieler machte diesen Einlauf zu einem Gänsehautmoment für alle Teilnehmer. Für die Musiker aus Regen war dieser Auftritt ein Erlebnis, das wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird und nicht zu den gewöhnlichen Auftritten des Jahreskreises zählt. Nicht irgendwo, sondern mitten in Rom, am wohl berühmtesten Platz der katholischen Welt, durften sie den Abschluss der Benefizaktion musikalisch begleiten. Sie waren Teil eines Ereignisses, bei dem Sport, Gemeinschaft und Musik miteinander verbunden wurden.

Am folgenden Tag wartete bereits ein weiteres Highlight es ging nach Castel Gandolfo, wo Papst Leo XIV. das Angelusgebet sprach. Auch die Teilnehmer des „Run to Rome“ wurden dabei vom Papst erwähnt, welcher im Anschluss sogar ein neongelbes „Run to Rom“ – Shirt entgegennahm.

Für die drei Regener Fanfarenspieler steht daher fest: Diese Tage in Rom waren weit mehr als nur ein Auftritt. Es war eine unvergessliche Zeit mit Freunden, außergewöhnlichen Erlebnissen und ganz viel Musik.